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07.04.2017

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG

 

Melle zeichnet Sieger des Architektenwettbewerbs aus


Melle. Würdiger Rahmen für eine würdige Leistung: Im Foyer der Sparkasse zeichnete Bürgermeister Reinhard Scholz die Preisträger aus, die aus dem Architektenwettbewerb „Neue Mitte Nord“ als Sieger hervorgegangen waren. Bei der Preisverleihung hob der Bürgermeister insbesondere die große Leistungsfähigkeit und Innovationsfreude der Architekten hervor: „Sie haben sehr viel Know-how, Hirnschmalz und Geld investiert, um den hohen Anforderungen des Wettbewerbs gerecht zu werden und die neue Mitte Nord städtebaulich weiterzuentwickeln“, sagte Scholz.

Chance für die Stadt
„Wir stehen am Anfang eines Prozesses, bei dem ein Gebiet neu gestaltet werden soll, das große Chancen für eine Neuausrichtung bietet. Die Neue Mitte kann Maßstäbe setzen und ein Beispiel für eine moderne Stadtentwicklung sein, die auch nach außen hin Wirkung zeigen kann“, betonte Scholz mit Blick auf die ehrgeizigen Pläne.

Nachdem der Rat im Jahr 2012 den Beschluss gefasst hatte, mit vorbereitenden Untersuchungen für das rund sechs Hektar große Areal zu beginnen, liegen nunmehr die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs vor. 72 Büros hatten sich für eine Teilnahme beworben, von denen letztlich elf einen Entwurf abgaben: „Es sind tolle Ergebnisse “, urteilte der Bürgermeister, nachdem das Preisgericht Ende März getagt und in einer Marathonsitzung die Reihenfolge der Preisträger festgelegt hatte. Ausdrücklich dankte der Bürgermeister in diesem Zusammenhang Inge Bredemeier, die als Projektleiterin und Motor viel Arbeit in das Vorhaben investiert hatte. Sein Dank galt ferner der Wohnungsbau Grönegau (WBG) als Auslober des Wettbewerbs sowie der Baubecon (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) für die fachliche Betreuung.

„Die WBG hat sich mit der Neuen Mitte ein Quartier vorgenommen, das eine besondere Bedeutung für Melle hat“, ergänzte dessen Geschäftsführer Dirk Hensiek. Für die Architekten sei es eine besondere Herausforderung gewesen, unterschiedliche Kriterien unter einen Hut zu bekommen: „Das bedarf einer großen Leistungsfähigkeit“, sagte Hensiek: „Sie haben gezeigt, dass Sie kluge Köpfe sind und viele Ideen haben, um dieses Gebiet sorgfältig zu gestalten.“

Als ein Quartier, das für die breite Schicht konzipiert ist, soll hier Wohnraum alle Generationen geschaffen werden, wobei ein Mietpreis von 5,60 Euro avisiert wird.

Als „große Chance für die Stadt“ bewertete auch Frank Finkmann das umfangreiche Projekt. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse lud dazu ein, die Entwürfe zu besichtigen und darüber zu diskutieren. Sie sind bis zum 21. April in der Hauptstelle ausgestellt.

Sodann zeichnete Reinhard Scholz die Preisträger aus. Rang eins ging an die Bielefelder Architekten Wannenmacher + Möller, gefolgt von der Architektur- und Ingenieurplanungsgesellschaft Eleks & Wilmes aus Melle. Als dritter Preisträger wurden die Architekten Weis & Volkmann aus Berlin ausgezeichnet, während die Jury an die Michels Architektur GmbH einen Anerkennungspreis vergab.